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Digitale Speisekarte erstellen: Optionen, Pflichtangaben, Checkliste

Eine digitale Speisekarte ersetzt oder ergänzt die gedruckte Karte: Gäste öffnen sie per Link oder QR-Code auf dem Handy. Es gibt drei grundlegend verschiedene Varianten – und welche passt, hängt davon ab, ob Gäste nur lesen oder auch bestellen sollen.

Was ist eine digitale Speisekarte?

Eine digitale Speisekarte (auch elektronische Speisekarte oder digitale Menükarte) ist Ihre Karte in einer Form, die im Browser geöffnet wird – ohne App-Download für den Gast. Sie wird per QR-Code am Tisch, im Fenster, auf Flyern, im Google-Unternehmensprofil oder auf Ihrer Website geteilt. Der Vorteil gegenüber Papier: Preise, Gerichte und Tagesangebote ändern Sie sofort, ohne neu zu drucken.

Drei Varianten im Vergleich

Ein PDF ist schnell gemacht, aber auf dem Smartphone mühsam und für Suchmaschinen schwerer zu lesen. Wer ohnehin Abholung oder Lieferung anbietet, kann mit einer Karte mit Bestellfunktion zwei Aufgaben auf einmal erledigen.

KriteriumPDF / Foto der KarteOnline-Speisekarte (Text)Speisekarte mit Bestellfunktion
Gast kannlesenlesen, filternlesen und bestellen
Auf dem Handyoft Zoomen nötiggut lesbargut lesbar
Für Google lesbareingeschränktjaja
Änderungenneue Datei hochladenim Editorim Editor, sofort im Shop
Allergene je Gerichtnur im Dokumentmeist als Feldmeist als Feld
Typisch fürÜbergangslösungRestaurants mit TischserviceAbholung, Lieferung, Bestellung am Tisch
KriteriumLieferandoChefzi
KostenProvision pro Bestellung (14 % bzw. 30 % laut Factsheet)Fester Monatspreis, 0 % Provision
KundendatenBeim PortalBei Ihnen
ReichweiteGroßer Marktplatz mit NeukundenIhr eigener Kanal für Stammgäste
AuftrittNeben Wettbewerbern gelistetEigener Shop unter Ihrem Namen

Digitale Speisekarte erstellen in 7 Schritten

  • Ziel klären: nur anzeigen oder auch bestellen lassen?
  • Karte strukturieren: Kategorien, Gerichte, kurze Beschreibungen, Preise.
  • Varianten und Extras festlegen (Größen, Beilagen, Saucen) – mit eigenem Preis.
  • Allergene und kennzeichnungspflichtige Zusatzstoffe je Gericht ergänzen.
  • Eigene Fotos der wichtigsten Gerichte hinzufügen.
  • Auf dem eigenen Handy testen: Ladezeit, Lesbarkeit, Preise.
  • Link teilen: QR-Code drucken, im Google-Profil und auf der Website verlinken.

Pflichtangaben auch auf der digitalen Karte

Für eine digitale Karte gelten dieselben Pflichten wie für die gedruckte: Preise als Endpreise inklusive Mehrwertsteuer (Preisangabenverordnung), Informationen zu den 14 Hauptallergenen bei loser Ware und kennzeichnungspflichtige Zusatzstoffe. Allergeninformationen dürfen auch auf Nachfrage gegeben werden, wenn eine schriftliche Dokumentation vorliegt und darauf hingewiesen wird – in der digitalen Karte ist die Angabe direkt am Gericht für Gäste aber am bequemsten.

  • Details: Ratgeber Speisekarte-Pflichtangaben.

Digitale Speisekarte kostenlos – geht das?

Es gibt kostenlose Angebote, häufig mit Werbung, Anbieter-Branding oder eingeschränkten Funktionen. Prüfen Sie vor dem Start: Wer zeigt Werbung auf Ihrer Karte? Bleibt der Link dauerhaft gleich, wenn Sie den Tarif wechseln? Können Sie Ihre Daten exportieren? Ein gedruckter QR-Code, der später nicht mehr funktioniert, kostet Sie mehr als ein paar Euro im Monat.

Digitale Speisekarte als App?

Für Gäste ist eine Web-Karte im Browser meist bequemer als eine App: Scannen, lesen, fertig – ohne Download. Eine eigene App lohnt sich eher für Stammgäste, die regelmäßig bestellen. Mehr dazu: Restaurant-App erstellen.

Digitale Speisekarte mit Bestellfunktion

Mit Chefzi ist Ihre Speisekarte zugleich Ihr Bestellshop: Gäste sehen Gerichte, Preise und Optionen und bestellen zur Abholung, Lieferung oder per QR-Code am Tisch. Bestellungen landen in einer App. Kosten: 9 € oder 19 € pro Monat zzgl. MwSt., keine Provision, keine Einrichtungsgebühr.

SEO: Damit Google Ihre Karte findet

  • Karte als Text, nicht nur als Bild.
  • Link zur Karte im Google-Unternehmensprofil eintragen.
  • Strukturierte Daten (schema.org Menu bzw. hasMenu am Restaurant) können helfen, die Karte zuzuordnen.
  • Mehr im Leitfaden SEO Gastronomie.

Checkliste digitale Speisekarte

  • ☐ Variante gewählt (Anzeige oder Bestellung)
  • ☐ Alle Preise als Endpreise
  • ☐ Allergene und Zusatzstoffe je Gericht
  • ☐ Größen und Extras mit Preisen
  • ☐ Eigene Fotos
  • ☐ Auf dem Handy getestet
  • ☐ QR-Code gedruckt und getestet
  • ☐ Link im Google-Profil und auf der Website
  • ☐ Fester Zuständiger für Preisänderungen

Digitale Menükarte vs. elektronische Speisekarte

Gemeint ist meist dasselbe: eine Karte, die auf dem Smartphone oder einem Bildschirm angezeigt wird. „Elektronische Speisekarte“ wird zusätzlich für Bildschirme im Restaurant (Digital Signage) und Tablets am Tisch verwendet. Für Gäste am eigenen Handy zählt dasselbe: schnelle Ladezeit, gut lesbare Preise, Allergene am Gericht.

Speisekarte online gestalten, hochladen und übersetzen

  • Gestalten: Text-Editor statt Grafikdatei – dann bleibt die Karte auf dem Handy lesbar.
  • Hochladen: Vorhandene PDF- oder CSV-Karte als Ausgangspunkt nutzen und Gerichte einzeln übernehmen.
  • Übersetzen: Für Touristenlagen Gerichtsnamen und Beschreibungen zusätzlich in Englisch – Übersetzungen von Muttersprachlern prüfen lassen.
  • Drucken: Die gleiche Datenbasis für Aushang und Flyer nutzen, damit Preise überall übereinstimmen.

So läuft der Start mit Chefzi

  • Demo anfragen: Wir zeigen Ihnen Bestellshop, App und Einstellungen an Ihrem eigenen Beispiel.
  • Speisekarte übergeben: Sie schicken uns Ihre aktuelle Karte als PDF, Foto oder Link. Den Umzug der Speisekarte übernehmen wir kostenlos.
  • Einstellungen prüfen: Öffnungszeiten, Liefergebiete, Mindestbestellwerte, Liefergebühren und Zahlungsarten legen Sie selbst fest.
  • Testbestellungen: Bevor der Shop öffentlich ist, bestellen Sie selbst und prüfen, ob die Bestellung in der App klingelt.
  • Links umstellen: Bestell-Button auf Ihrer Website, Google-Unternehmensprofil, Social Media und QR-Codes zeigen auf Ihren Shop.

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Häufige Fragen

Was kostet eine digitale Speisekarte?

Es gibt kostenlose Angebote mit Einschränkungen und kostenpflichtige Tarife. Eine Karte mit Bestellfunktion von Chefzi kostet 9 € oder 19 € pro Monat zzgl. MwSt., ohne Provision.

Brauchen Gäste eine App?

Nein. Eine digitale Speisekarte öffnet sich per QR-Code oder Link im Browser.

Reicht ein PDF als digitale Speisekarte?

Als Übergang ja. Auf dem Handy ist eine Text-Karte besser lesbar und für Suchmaschinen leichter zu erfassen.

Muss ich Allergene in der digitalen Karte angeben?

Allergeninformationen sind Pflicht. Sie direkt am Gericht anzugeben, ist für Gäste am einfachsten.

Kann ich die Karte mit Bestellfunktion nutzen?

Ja – mit einem Online-Bestellsystem wie Chefzi ist die Karte zugleich der Shop für Abholung, Lieferung und Tischbestellung.

Ist eine digitale Speisekarte Pflicht?

Nein. Die Preisangabenverordnung verlangt, dass Gäste die Preise sehen können – etwa durch ausgelegte oder vorgelegte Verzeichnisse. Eine digitale Karte ist freiwillig. Wer nur per QR-Code arbeitet, sollte für Gäste ohne Smartphone eine gedruckte Karte bereithalten. Das ist keine Rechtsberatung.

Wie erstelle ich eine digitale Speisekarte mit QR-Code?

Gerichte, Preise und Allergene in einem Speisekarten-Tool oder Bestellsystem anlegen, die Karte als Webseite veröffentlichen, daraus einen QR-Code erzeugen und ihn an Tischen oder im Fenster anbringen. Eine HTML-Karte ist auf dem Smartphone besser lesbar als ein PDF.

Gibt es eine digitale Speisekarte kostenlos?

Ja, einige Anbieter haben Gratis-Stufen für reine Speisekarten. Prüfen Sie, was fehlt: oft Bestellfunktion, eigene Domain oder Support. Bei Chefzi ist die Karte Teil des Bestellsystems für 9 € oder 19 € im Monat zzgl. MwSt.

Quellen (geprüft Oktober 2026):

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