Uber-Eats-Alternative für Ihr Restaurant
Uber Eats nennt für Deutschland 14 % bei eigener Lieferung bzw. Abholung und 30 % mit Uber-Fahrern, berechnet auf den Bruttobetrag (geprüft Okt. 2026).
Direktbestellungen statt Provision
Mit Chefzi bestellen Ihre Gäste direkt in Ihrem eigenen Shop. Sie zahlen einen festen Monatspreis statt eines Anteils jeder Bestellung.
Chefzi auf einen Blick
- 0 % Provision
- Eigener Shop und App
- Barzahlung oder Kartenzahlung über Stripe
- Parallel zu Uber Eats nutzbar
Was die Uber-Eats-Provision bedeutet
Uber Eats nennt für Deutschland 14 % bei eigener Lieferung oder Abholung und 30 % bei Lieferung durch Uber-Fahrer; für Uber-One-Mitglieder werden 12 % bzw. 33 % genannt. Laut Branchenquellen wird die Provision auf den Bruttobetrag inklusive MwSt. berechnet (geprüft Okt. 2026).
Ein Beispiel: Bei einer Bestellung über 30 € und 30 % Provision gehen 9 € an das Portal. Bei 300 solchen Bestellungen im Monat sind das 2.700 €. Im eigenen Shop zahlen Sie stattdessen einen festen Monatspreis.
Uber Eats und eigener Shop im Vergleich
- Kosten: Prozentsatz pro Bestellung gegenüber festem Monatspreis
- Gäste: Uber Eats bringt Neukunden, Ihr Shop bindet Stammgäste
- Daten: im eigenen Shop laufen Bestellungen direkt zwischen Ihnen und Ihren Gästen
- Verfügbarkeit: Uber Eats ist vor allem in Großstädten aktiv
| Kriterium | Lieferando | Chefzi |
|---|---|---|
| Kosten | Provision pro Bestellung (14 % bzw. 30 % laut Factsheet) | Fester Monatspreis, 0 % Provision |
| Kundendaten | Beim Portal | Bei Ihnen |
| Reichweite | Großer Marktplatz mit Neukunden | Ihr eigener Kanal für Stammgäste |
| Auftritt | Neben Wettbewerbern gelistet | Eigener Shop unter Ihrem Namen |
Stammgäste direkt erreichen
Legen Sie jeder Lieferung einen QR-Code zu Ihrem Shop bei, tragen Sie den Bestell-Link im Google-Unternehmensprofil ein und teilen Sie ihn in sozialen Netzwerken. Mit Aktionscodes – etwa kostenloser Lieferung – geben Sie einen Grund, das nächste Mal direkt zu bestellen.
Was in jedem Tarif enthalten ist
- Bestellseite für Abholung, Lieferung und Vorbestellung
- Website, die aus Ihrer Speisekarte erstellt wird und die Sie selbst bearbeiten
- Chefzi-App für Ihr Team auf Android-Smartphone oder -Tablet: Sie klingelt, bis jemand die Bestellung annimmt oder ablehnt
- Liefergebiete mit Gebühr, Mindestbestellwert und Lieferzeit je Gebiet, Radius oder Postleitzahl
- Ein QR-Code pro Tisch; Tischbestellungen landen in derselben App
- PDF-Beleg pro Bestellung und exportierbare Tagesumsätze
- Aktionscodes: Prozent- oder Betragsrabatt, kostenlose Lieferung, Gratisartikel oder 2-für-1
- Code-Schnipsel für Ihre bestehende Website oder ein gehosteter Link
Was Chefzi kostet
Chefzi hat zwei Monatspreise pro Standort: 9 € im Monat für Betriebe, die bar oder ohne Online-Kartenzahlung verkaufen, und 19 € im Monat mit Online-Kartenzahlung über Stripe. Beide Preise verstehen sich zzgl. MwSt. (10,71 € bzw. 22,61 € inkl. 19 % MwSt.).
In beiden Tarifen sind die Bestellungen unbegrenzt. Es gibt keine Einrichtungsgebühr, keine Provision und keine Mindestlaufzeit – Sie zahlen monatlich und können jederzeit kündigen. Bei Kartenzahlung fallen die üblichen Gebühren von Stripe an. Alle Details finden Sie auf der Preisseite.
Pflichtangaben im eigenen Shop
Ein eigener Bestellshop ist ein Onlineshop. Gäste müssen vor der Bestellung den Gesamtpreis inklusive MwSt., die Liefer- und Zahlungsbedingungen sowie Liefergebühren sehen. Allergene und Zusatzstoffe sind vor Abschluss der Bestellung anzugeben. Dazu kommen Impressum und Datenschutzerklärung. Wir zeigen Ihnen, wo Sie diese Angaben im Shop hinterlegen; eine Rechtsberatung ersetzt das nicht.
Die Uber-Eats-Sätze laut Uber
Quelle: Uber-Eats-Preisseite für Deutschland, geprüft 27.10.2026.
| Modell | Standard | Uber One |
|---|---|---|
| Lieferung durch Uber | 30 % | 33 % |
| Eigene Lieferung | 14 % | 12 % |
| Abholung | 14 % | – |
Break-even: ab wann sich der eigene Shop trägt
Bei 25 € Bestellwert kostet eine Uber-Eats-Bestellung mit Uber-Lieferung 7,50 € Provision, bei eigener Lieferung oder Abholung 3,50 €. Zwei direkte Bestellungen mit Uber-Lieferungssatz bzw. drei Abholbestellungen im Monat decken damit den Chefzi-Tarif zu 9 € netto. Kartengebühren von Stripe sind darin nicht enthalten.
Uber Direct als Lieferhilfe
Wer selbst nicht liefern will, kann laut Uber über Uber Direct Lieferungen für Bestellungen aus dem eigenen Shop buchen, ab 7,90 € pro Lieferung. Ob sich das rechnet, hängt von Bestellwert und Entfernung ab.
Uber Eats verlassen oder ergänzen?
| Situation | Empfehlung |
|---|---|
| Viele Neukunden kommen über Uber Eats | Bleiben, aber Stammgäste in den eigenen Shop holen |
| Sie liefern ohnehin selbst (14 %) | Eigener Shop spart die Provision vollständig bei direkten Bestellungen |
| Uber-Lieferung (30 %) bei kleinen Bestellwerten | Abholung im eigenen Shop fördern; Lieferung ggf. per Uber Direct rechnen |
| Kaum Bestellungen über Uber Eats | Prüfen, ob sich das Listing lohnt |
Wechsel in vier Wochen
- Woche 1: eigenen Shop einrichten lassen, Karte und Preise übernehmen
- Woche 2: Testbestellungen, Liefergebiete
- Woche 3: Link im Google-Profil, auf Website und Social Media; QR-Karten drucken
- Woche 4: Bestellungen vergleichen – wie viele kommen direkt, wie viele über Uber Eats?
Ab wie vielen direkten Bestellungen sich ein fester Monatspreis rechnet
Die Rechnung ist einfach: Monatspreis geteilt durch die eingesparte Provision pro Bestellung. Beispiel mit 25 € Bestellwert und 14 % Provision: Pro Bestellung entfallen 3,50 € Provision. Bei 9 € Monatspreis rechnet sich der eigene Shop ab der dritten direkten Bestellung im Monat, bei 19 € ab der sechsten (jeweils zzgl. MwSt. und vor Zahlungsgebühren, die bei jedem Anbieter anfallen). Bei 30 % Provision sind es 7,50 € pro Bestellung – dann reichen zwei bzw. drei Bestellungen.
| Provision | Ersparnis je Bestellung (25 €) | Break-even bei 9 € | Break-even bei 19 € |
|---|---|---|---|
| 14 % | 3,50 € | 3 Bestellungen | 6 Bestellungen |
| 30 % | 7,50 € | 2 Bestellungen | 3 Bestellungen |
Umstieg von Uber Eats in 5 Schritten
- Eigenen Shop mit identischer Karte und Preisen einrichten.
- Bestell-Link im Google-Unternehmensprofil und auf der Website auf den eigenen Shop setzen.
- QR-Karte mit Shop-Link in jede Bestellung legen.
- Vier Wochen parallel laufen lassen und Bestellungen je Kanal zählen.
- Dann entscheiden: Uber Eats behalten (für Reichweite) oder Vertrag gemäß Frist kündigen.
So läuft der Start mit Chefzi
- Demo anfragen: Wir zeigen Ihnen Bestellshop, App und Einstellungen an Ihrem eigenen Beispiel.
- Speisekarte übergeben: Sie schicken uns Ihre aktuelle Karte als PDF, Foto oder Link. Den Umzug der Speisekarte übernehmen wir kostenlos.
- Einstellungen prüfen: Öffnungszeiten, Liefergebiete, Mindestbestellwerte, Liefergebühren und Zahlungsarten legen Sie selbst fest.
- Testbestellungen: Bevor der Shop öffentlich ist, bestellen Sie selbst und prüfen, ob die Bestellung in der App klingelt.
- Links umstellen: Bestell-Button auf Ihrer Website, Google-Unternehmensprofil, Social Media und QR-Codes zeigen auf Ihren Shop.
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Häufige Fragen
Muss ich Uber Eats kündigen?
Nein. Chefzi kann parallel laufen. Prüfen Sie Ihren Vertrag auf besondere Klauseln.
Was kostet Chefzi?
9 € oder 19 € im Monat pro Standort zzgl. MwSt., ohne Provision. Bei Kartenzahlung kommen Stripe-Gebühren hinzu.
Wie hoch ist die Uber-Eats-Provision?
Laut Uber-Preisseite 30 % bei Lieferung durch Uber (33 % mit Uber One), 14 % bei eigener Lieferung (12 % mit Uber One) und 14 % bei Abholung.
Quellen (geprüft Oktober 2026):
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